Literatur nach Feierabend

Geniessen Sie einen literarischen Abend mit einem kleinen oder grösseren Essen und Getränken bei uns in der Buchhandlung. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine rasche Anmeldung lohnt sich. >> Kontaktformular

Kosten inklusive Essen und Getränke (alkoholische Getränke separat): CHF 45.-- pro Person.

Weitere Anlässe für 2019 sind in Planung. Mehr dazu wird in in Kürze hier publiziert.

Wir freuen uns schon sehr auf:

- Martin R. Dean mit seinem neuen Roman «Warum wir zusammen sind»
- Benedikt Meyer mit seinem Buch «Nach Ohio - Auf den Spuren der Wäscherin Stephanie Cordelier»

Ein Abend mit Markus Proske (ohne Abendessen!)

Am Mittwoch, 11. September 2019, um 20 Uhr, ist der Demenzberater Markus Proske bei uns zu Gast.

Die Betroffenen werden vergesslich, ihre Persönlichkeit verändert sich. Mit der Diagnose Demenz ändert sich auch für die Angehörigen das Leben vollkommen. Für Sie hat der Demenzberater und Humortherapeut Markus Proske den "Demenz Knigge" geschrieben.

„Gerade Demenzkranke brauchen in ihrer Nähe Menschen, die um die Besonderheiten im Umgang mit ihnen wissen.“ 
(Markus Proske)



>> Hier finden Sie einen Beitrag der ARD über Markus Proske

>> Hier ist ein Link zur Website von Markus Proske und zum Buch «Der Demenz-Knigge»

Ein Abend mit Benedikt Meyer

Am Freitag, 18. Oktober 2019, um 19.30 Uhr liest Benedikt Meyer aus seinem Roman «Ohio».

1891 wandert die erst 19-jährige Stephanie Cordelier aus Oberwil in die USA aus. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend – die Mutter ernährt als Wäscherin die Familie, der Vater ist Alkoholiker – erhofft sie sich in der Neuen Welt ein besseres Leben. In Ohio lernt sie in der aufstrebenden Kleinstadt Defiance den amerikanischen Alltag kennen. Sie wird Dienstmädchen bei einer Ärztefamilie, beginnt, sich heimisch zu fühlen, und ist stolz, ihrer Mutter regelmässig Geld schicken zu können. Dann wendet sich das Schicksal gegen sie. Doch Stephanie hat gelernt zu kämpfen.

125 Jahre später beschliesst ihr in Bern lebender Urenkel, ihrer Geschichte nachzugehen. Mit einem Containerschiff reist er über den Atlantik und mit dem Fahrrad nach Ohio, um vor Ort herauszufinden, was Stephanie Cordelier wirklich erlebt hat.

>> Hier finden Sie den Online-Auftritt von Benedikt Meyer

>> Und hier einen Vorgeschmack zum Buch

Ein  Rückblick auf unsere letzten Anlässe:

Ein Abend mit Silke Amberg

Am 24. Mai 2019 las Silke Amberg aus ihrem neuen Roman «Ich gehe».

Der Roman überzeugt mit der differenzierten und stimmigen Darstellung der Situation einer jungen Mutter, die mit 16 während eines Sprachaufenthalts in der Schweiz ungeplant schwanger wurde, den Vater des Kindes heiratete und nach einigen Jahren realisieren musste, dass sie von der Situation überfordert war und sich selber aufgegeben hatte. Der Roman setzt ein, als sie beschliesst, Mann und Kind zu verlassen, zu ihren Eltern nach Schweden zurückkehrt und eine schwierige Zeit der Auseinandersetzung mit ihren eigenen Wünschen und Ängsten durchlebt. Sie kämpft um die Liebe und Anerkennung ihrer Tochter und setzt sich selbstkritisch mit ihrem eigenen Verhalten auseinander.

«Ich kündige.
Kündige als Frau. Kündige als Mutter.
So habe ich gedacht. Und bin gegangen.
Eine Mutter kann nicht kündigen.
Das weiss jeder. Trotzdem habe ich es versucht.
Bin einfach weggefahren. In meine Heimat.»

Silke Amberg wurde 1975 in einem kleinen Ort in Hessen geboren und zog später in die Grossstadt Köln. In Freiburg i. Br. studierte sie Französisch, Geschichte und Informatik. An ihren Wohnorten in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und der Schweiz erlebte sie unterschiedliche Mentalitäten. Auf mehreren Schwedenreisen lernte sie das Land, Leute und auch die Sprache kennen und lieben. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Basel und arbeitet als Gymnasiallehrerin.

Ein Abend mit Angelika Waldis

Am 7. Dezember 2018 las Angelika Waldis aus Ihrem Roman «Ich komme mit».

Seit 42 Jahren wohnt Vita Maier in dem Haus in der Torstrasse 6. Als junge Mutter ist sie hier eingezogen. Doch längst ist der Sohn aus dem Haus, der Mann unter der Erde. Für ihren Nachbarn, den Studenten Lazy, ist Vita die Alte von oben, denn für Lazy gibt es nur seine Freundin Elsie. Doch so plötzlich, wie die Liebe kam, und ebenso heftig, kommt die Krankheit. Sie verscheucht Elsie und die Zukunft. Im Treppenhaus liest Vita einen mageren, erschöpften Lazy auf und nimmt ihn zu sich, um ihn mit Wurstbroten aufzupäppeln. Eine ungewöhnliche, lustige und seltsam innige Freundschaft entsteht. Dann kommt der Tag, an dem ein neues Blutbild die Zuversicht kaputt macht. «Ich steige aus», sagt Lazy. «Ich komme mit», sagt Vita. Und so begeben sich zwei Lebensmüde auf eine verrückte letzte Reise.

Angelika Waldis, 1940 geboren, denkt immer noch, sie sei nicht alt. Kindheit in Luzern, Studium in Zürich, Journalismus, Heirat mit dem Gestalter Otmar Bucher. Hat mit ihm einen Sohn, eine Tochter und eine Jugendzeitschrift (den «Spick») gemacht. Heute hat sie drei Enkel sowie Freuden und Ängste beim Bücherschreiben.

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